Der Rollgarten - skaten zwischen Stock und Stein
Skatepark

Trendsport mitten in der Natur - willkommen im Rollgarten! Auf einer Waldlichtung, umgeben von Lärchen, Salbei und Naturstein, geben Skateboardfahrer, BMXer und Inlineskater den Ton an. Mit seinen rund 2.000 Quadratmeter ist der „Rollgarten" ein einzigartiges Eldorado für alle Freunde des Rollsports. Nicht umsonst gibt sich die deutsche Skatebordprominenz dieses Jahr zum zweiten Mal die Ehre in Hemer.

 

Sie waren alle schon da: Inline-Skater aus ganz Europa feierten in Hemer ihr „roll Together", bei den BMX-Fahrern hieß es beim BeatCityJam höher, schneller, weiter. Und die Creme de la Creme der Skater machten Station in Hemer, um den COS-Cup, einem Lauf der deutschen Meisterschaft im Skaten im Rollgarten auszutragen. Und das wird wiederholt, und zwar vom 20. bis 22. Mai 2011. Abends gibt es dann im Rahmen des Beatpark-Festivals was auf die Ohren - Karten könnt ihr Euch hier sichern.

Skaten auf einer Waldlichtung

Denn nicht nur die Lage des Rollgartens ist einzigartig, auch mit Größe und Aufbau punktet der Skatepark. In Deutschland gibt es rund 400 Anlagen, in dieser Größenordnung aber nicht einmal ein Dutzend.

Aufgeteilt in einen Anfängerbereich und einem wettbewerbstauglichen Areal fügen sich der so genannte Pool und das Streetplaza mit Tables, Ramps, Banks, Hills, Ledges, Roundcorners und einer Ollie-Box in die Waldlichtung. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade - bis zu sechs Meter Höhen-Unterschied für mutige Sportler mit Treppen, Ebenen und Zuschauerplätzen und ein „Starterplace" für Anfänger - machen aus dem Platz ein Paradies für diesen Trendsport.

 

Gewaltiges Puzzle

Es war ein gewaltiges Puzzle, dass die Macher des Rollgartens zusammenfügen mussten: Aus 24 tonnenschweren Fertigbetonteilen setzte die Firma „concrete" aus Süddeutschland den Rollgarten zusammen. Rund 700 000 Euro ließen sich die Organisatoren den Rollgarten kosten, denn für sie war von Anfang an klar: Die Landesgartenschau sollte nicht nur Oma und Opa nach Hemer locken, sondern auch die junge Generation.

Langfristige Attraktion

Als Premium-Sponsor der Gartenschau half die Märkische Bank aus Hagen mit einem sechstelligen Betrag dabei, dieses Vorhaben umzusetzen - und zwar mindestens für die nächsten zehn Jahre.

„Für einen Zeitraum von zehn Jahren ist die heimische Genossenschaftsbank Namensgeber der Skate-Anlage", sagen Hermann Backhaus, Vorstandsvorsitzender, und Silke Weidenheimer, Leiterin der Abteilung Kommunikation, von der Märkischen Bank. Das Institut möchte für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene langfristig ein attraktives Umfeld in der Region sicherstellen.

Durch die räumliche Nähe zum Abenteuer- und Erlebnisspielplatz „Zwergengold" (3.214 Quadratmeter) sowie zum „Hans-Prinzhorn-Irrgarten" (1.925 Quadratmeter im „Park der Sinne") wird gleichsam Unterhaltung für die ganze Familie geboten, so dass sich dieses Areal des Sauerland-Parks Hemer für Familien-Ausflüge anbietet.

 
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