Von 1995 bis 2003 war Heinz Öhmann der amtierende Bürgermeister der Stadt Hemer und war auch für die Gestaltung der Stadt zuständig. Letzte Woche, also sieben Jahre nach seinem Wechsel als Bürgermeister in die Stadt Coesfeld, besuchte Heinz Öhmann seine alte Wirkungsstädte, um sich selbst ein Bild von dem „Zauber der Verwandlung“ zu machen.
Bei bestem Gartenschauwetter begrüßte Hemers Bürgermeister Michael Esken, LGSProkurist Werner Fingerhut und Stadtkämmerer Werner Dodt die Coesfelder Delegation, bestehend aus Bürgermeister Heinz Öhmann, Thomas Backes (1. Beigeordneter) und Helmut Sunderhaus (Leiter des Stadtmarketing), um ihnen die 15. Landesgartenschau in NRW zu präsentieren. Bereits vor einigen Wochen war Heinz Öhmann privat mit seiner Familie auf der Landesgartenschau, um die Umgestaltung der ehemaligen Blücherkaserne in einen Gartenschau aus nächster Nähe zu erleben. Der jüngste Besuch stand hingegen eher unter politischen Aspekten, es stellten sich vermehrt Fragen bezüglich Gestaltung, Nachhaltigkeit und Finanzierung. Aber selbstverständlich erfreute Heinz Öhmann sich erneut über die prächtigen Beete, den Himmelsspiegel und den Anblick des Jübergturms.
„Man sieht sofort die großartige Veränderung der Innenstadt, bis hoch zum neuen Jübergturm. Die Landesgartenschau ist sicherlich auch langfristig eine große Chance für die Stadt Hemer“, zeigte sich der ehemalige Bürgermeister Hemers von der Umgestaltung der Stadt begeistert. Auf die Frage, welche Objekte auf der Landesgartenschau einen besonderen Reiz hätten, fallen Herrn Öhmann gleich zwei markante Wahrzeichen Hemers ein: „Das Felsenmeer wurde durch den Steg ungemein aufgewertet und super in Szene gesetzt. Man hat jetzt einen viel besseren Ausblick über das Felsenmeer“, zeigt sich Heinz Öhmann von der innovativen Aufwertung des Naturschutzgebiets begeistert, „aber auch der Jübergturm ist echt gelungen und wird sicher das neue Wahrzeichen Hemers“.
Während seines Rundgangs über die Landesgartenschau sprachen ihn nicht nur die Gestaltung und das Konzept der Landesgartenschau an, auch viele Bürger erkannten ihren ehemaligen Bürgermeister wieder und so kam es häufig zu kleinen Gesprächen zwischen den bunten Blumenbeeten. Eine Landesgartenschau in dieser Form kann sich Heinz Öhmann für Coesfeld hingegen nicht vorstellen: „Coesfeld hat mit seinem kompaktem Stadtkern eine ganz andere Struktur als Hemer. Da müsse man alles anders gestalten - zudem steht uns mit der Regionale 2016 schon ein großes Event bevor.“