Die Stadt Hemer trauert um Helmut Nockemann

Die Stadt Hemer trauert um Helmut Nockemann, der am 24. August im Alter von 81 Jahren verstorben ist. Dem Hemeraner war die Feuerwehr stets ein wichtiges Anliegen, für deren Belange und Interessen er sich mit Nachdruck und großer Überzeugungskraft im Sinne der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger eingesetzt hat.

Bereits mit 14 Jahren trat Helmut Nockemann in die Freiwillige Feuerwehr Hemer ein, nach über 45 Jahren Dienstzeit wechselte er im März 1989 in die Ehrenabteilung. Dazwischen liegt ein Berufsleben im Zeichen der Feuerwehr. Helmut Nockemann wurde 1964 Amtsbrandmeister, 1969 Kreisbrandmeister im Kreis Iserlohn, 1976 zunächst stellvertretender Kreisbrandmeister im MK, knapp zwei Jahre später dann erster Kreisbrandmeister im MK. Von Juli 1976 bis März 1978 war er zudem Bezirksbrandmeister. Darüber hinaus hat er dem Feuerwehrverband über viele Jahre vorgestanden.

In diesen verantwortungsvollen Positionen hat sich Helmut Nockemann durch unermüdlichen Einsatz in vorbildlicher Pflichterfüllung mit besonderer Tatkraft bleibende Verdienste erworben. Unter anderem hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass die Feuerwehren in dem damals neuen Kreis sich heute als eine Einheit verstehen und zu einem funktionierenden Gemeinwesen zusammengewachsen sind.

Hemers Bürgermeister Michael Esken: „Helmut Nockemann hat sich stets mit großem Engagement für die Belange der Feuerwehr eingesetzt. Er war ein interessanter Gesprächspartner mit fundierten Kenntnissen. Die Stadt Hemer wird sich an einen großartigen Mann gerne erinnern und ihm ein ehrendes Gedächtnis bewahren."

Helmut Nockemann war Träger des Verdienstkreuzes am Bande der BRD und wurde mit der Feuerwehr Ehrenmedaille in Silber und Gold geehrt.