Interkommunale Zusammenarbeit der Stadtbetriebe wird weiter verfolgt

Der nächste Schritt für eine mögliche interkommunale Zusammenarbeit im Bauhofbereich der Städte Hemer und Iserlohn ist getan. Die Mitglieder der jeweiligen Betriebsausschüsse beider Städte haben sich am Mittwoch (1. September) in gemeinsamer, nicht-öffentlicher Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, die Projektuntersuchung mit Blick auf ein Kooperationsmodell und konkrete Bewertungen fortzusetzen.

Zuvor hat die beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einen fundierten Zwischenbericht vorgestellt. „Dabei ist deutlich geworden, dass es für Hemer und Iserlohn erhebliche wirtschaftliche Potenziale gibt", so die Bürgermeister Michael Esken (Hemer) und Dr. Peter Paul Ahrens (Iserlohn). „Diese Potenziale gilt es jetzt im Detail herauszufinden, auf dieser Basis können dann weitere Entscheidungen getroffen werden. Es ist gut, dass eine interkommunale Zusammenarbeit der Stadtbetriebe weiter verfolgt wird."

Ebenso äußern sich die Ausschussvorsitzenden Ingo Nix (Hemer) und Rolf Kramer (Iserlohn): „Eine Zusammenarbeit ist gewiss noch nicht beschlossen. Es bleibt das Ziel, die Wirtschaftlichkeit der Betriebe zu erhöhen und finanzielle Vorteile für unsere Städte zu erzielen. Wenn das das Ergebnis der weiteren Untersuchungen und Analysen ist, werden wir konkret über eine interkommunale Zusammenarbeit sprechen."

Darüber hinaus haben es die Betriebsausschüsse begrüßt, dass die Bürgermeister den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Betriebshöfe Zusagen über wichtige Zukunftsfragen im Rahmen einer Zusammenarbeit der Stadtbetriebe Iserlohn und Hemer gegeben haben. So wird es beispielsweise definitiv keine betriebsbedingten Kündigungen geben.