04.10.2016 / feuerwehr

Gebäudebrand - Großeinsatz in Deilinghofen

Gegen 9.30 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Feuerwehr Hemer eine Rauchentwicklung aus einem ehemaligen Hangar im Truppenübungsgelände in Deilinghofen gemeldet. Beim Eintreffen der Kräfte der Hauptwache sowie des Löschzuges Deilinghofen konnte eine massive Rauchentwicklung aufgrund brennender Heuballen bestätigt werden. In dem Hangar, der zur Hälfte mit großen Heuballen gefüllt war, lagerten außerdem landwirtschaftliche Geräte, unter anderem eine Heupresse sowie ein Heuwender. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war das Feuer nur unter Atemschutz zu bekämpfen. Um den hohen Bedarf an Atemschutzgeräteträgern zu decken, wurden zusätzlich die Löschzüge Mitte und Nord alarmiert. Die Löschgruppe Hemer besetzte die Feuerwache um den Brandschutz in der Stadt sicherzustellen.

Löschwasser wurde knapp

Nachdem der Landwirt, der das Heu und die Geräte in dem Hangar lagert, über den Brand informiert wurde, eilte dieser zur Unterstützung der Feuerwehr an die Einsatzstelle. Dort angekommen begann er mit Hilfe seines Frontladers die brennenden Heuballen ins Freie zu transportieren, wo diese von den Einsatzkräften abgelöscht wurden. Aufgrund der schlechten Löschwasserversorgung wurde das Tanklöschfahrzeug der Löschgruppe Ihmert nachalarmiert und ein Pendelverkehr eingerichtet. Zusätzlich kam noch ein Saugwagen des Märkischen Stadtbetriebs Iserlohn/Hemer mit einem Tankvolumen von 12.000 Litern zum Einsatz.

Einsatzende nach 7 Stunden

Da das Transportieren und Löschen des brennenden Heues sehr Zeitaufwändig war, konnte der Einsatz erst nach ca. sieben Stunden beendet werden. Der Löschzug Deilinghofen war mit dem Ablöschen der letzten Glutnester bis in die Abendstunden beschäftigt. Die Feuerwehr Hemer war mit rund 60 Einsatzkräften im Einsatz.