Geistesgegenwärtige Eigentümer und schnelles Eingreifen der Feuerwehr

Als die Bewohner eines Hauses an der Bodelschwinghstraße am Samstag, 10. Dezember, nach Hause kamen, war der Flur beim Betreten ihres Hauses bereits dicht verqualmt. Geistesgegenwärtig schlossen sie wieder die Tür und verständigten um kurz nach 22 Uhr die Feuerwehr. Diese rückte mit dem Löschzug in den Ortsteil Becke aus, zeitgleich heulten die Sirenen im Hemeraner Norden, denn zur Unterstützung wurde der Löschzug Nord sowie die Löschgruppe Stadtmitte alarmiert.

Vor Ort ließ Einsatzleiter Christian Holke einen Löschangriff vorbereitet. Kurz nach Eintreffen der freiwilligen Kräfte begann der Innenangriff. Nur unter Atemschutz konnte die Feuerwehr in das Haus gehen, wo sich im Wohnzimmer Holz neben einem Kamin entzündet hatte. Aufgrund der hohen Temperaturen waren bereits Plastikteile geschmolzen und Fensterscheiben gerissen. Wenige Minuten später wäre der Raum wohl komplett ausgebrannt. Nachdem die Flammen gelöscht waren, wurden die Glutreste ins Freie gebracht und dort endgültig abgelöscht.

Anschließend kontrollierte die Feuerwehr die Räume mit einer Wärmebildkamera und lüftete das Gebäude. Gegen 23.15 Uhr konnten die Kräfte der Wache und der Löschgruppen Landhausen und Stadtmitte wieder in ihre Standorte zurückkehren. Die Löschgruppe Becke blieb noch mit einer Brandwache vor Ort. Die Feuerwehr war mit über 30 Einsatzkräften im Einsatz.

Die Feuerwehr empfiehlt, darauf zu achten, dass der Nahbereich um Kaminöfen von brennbaren Stoffen, insbesondere auch Weihnachtsdekoration, freigehalten wird. Wer sich gerne beraten lassen möchte, wie und wo Kaminholz gelagert werden sollte, kontaktiert am besten seinen Schornsteinfeger, da dieser die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort kennt.

 

Text und Fotos: Bo-Manuel Stock