13.03.2018 / Leben in Hemer

FW Hemer: Ehrungen auf der Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr Hemer

v.l. Detlef Humbeck, Frank Weiland, Markus Ringeling, Bernhard Bornfelder, Peter Böckelmann, André Möller, Volker Ernst, Markus Heuel und Bürgermeister Michael Heilmann
v.l. Detlef Humbeck, Frank Weiland, Markus Ringeling, Bernhard Bornfelder, Peter Böckelmann, André Möller, Volker Ernst, Markus Heuel und Bürgermeister Michael Heilmann
Gut gefüllt war am Sonntag, 11. Februar, die Fahrzeughalle der Feuer- und Rettungswache der Feuerwehr Hemer. Anlass war die diesjährige Stadtjahresdienstbesprechung, zu der neben den aktiven Wehrleuten auch Vertreter von Rat und Verwaltung gekommen waren. Besonders begrüßte Wehrleiter Markus Heuel den Bürgermeister Michael Heilmann sowie dessen beiden Stellvertreter Wolfgang Römer und Bernhard Camminadi. Außerdem konnte Heuel Michael Kling begrüßen, der seit Anfang des Jahres hauptamtlicher Kreisbrandmeister des Märkischen Kreises ist und in dieser Funktion zum ersten Mal an der Dienstbesprechung der Feuerwehr Hemer teilnahm. Begleitet wurde er von seinem Stellvertreter Dieter Greve.

Nach der Begrüßung und dem Totengedenken übernahm Bürgermeister Micheal Heilmann das Mikrofon um seine Grußworte an die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden zu richten. "Da tut sich einiges", wusste er aus dem Bereich der Fahrzeugbeschaffung zu berichten, doch könne man in einem Jahr nicht alles nachholen, was in den letzten Jahren nicht beschafft wurde. "Ich werde mich aber dafür einsetzen, dass die Feuerwehr ihre benötigten Fahrzeuge bekommt", machte der Bürgermeister deutlich. Auch die Beschaffungen für die Kleiderkammer seien auf den Weg gebracht worden, und man rechne mit einer Auslieferung im Juni. In Bezug auf die Probleme bei den Beschaffungen ist Heilmann der Meinung, dass gegenseitiges Vertrauen zwischen Feuerwehr, Verwaltung und Politik elementar wichtig sei. "Die Feuerwehr Hemer ist eine starke Einheit und sollte mit einer Stimme sprechen", mahnte der Bürgermeister abschließend.

In den Grußworten des Kreisbrandmeisters dankte Micheal Kling eingangs dem Bürgermeister für dessen Ausführungen. "Uns sind die Probleme in Hemer bekannt, doch Ihre offenen Worte zeigen uns, dass diese erkannt wurden und nun an Lösungen gearbeitet wird", so Kling. Anschließend dankte er der Feuerwehr Hemer für ihren Einsatz an verschiedenen Stellen und ganz besonders beim Sturmtief Friederike. Auch wenn die Feuerwehr in Hemer viel um die Ohren hätte, so würde doch jedes Hilfeersuchen nach Möglichkeiten erfüllt. Ganz besonders hob Kling die Dekontaminationseinheit hervor, die sich nach den Sicherheitstagen im Sommer einsatzbereit melden und somit im Katastrophenschutz des Landes NRW eingebunden sein wird. Großen Applaus bekam der Kreisbrandmeister für die Aussage, dass er gemeinsam mit allen beteiligten Behörden zukünftig konsequent gegen Gewalt gegen Einsatzkräfte vorgehen wird.

Stark vertreten war am Sonntag auch die Jugendfeuerwehr, die mit aktuelle 50 Jugendlichen eine der größten Jugendfeuerwehren im Märkischen Kreis ist. 16 Mädchen und 34 Jungs gehören der Jugendfeuerwehr an, wusste Stadtjugendfeuerwehrwart Mattias Humpert zu berichten. Doch auch er musste Missstände ansprechen. "Die Jugendfeuerwehr fristet ein Nomadendasein und hat keinen eigenen Raum", zeigte er sich traurig. Auch ein eigenes Auto, was die Identifikation mit der Feuerwehr erhöhen würde, fehlt aktuell im Fuhrpark.

"Was ist in dieser Feuerwehr los?" begann Feuerwehrchef Markus Heuel seine Ausführungen. So oder so ähnlich mögen einige über die Feuerwehr denken. Vieles sei im Umbruch und auch die Feuerwehr müsse Antworten auf die Fragen der Zeit finden, dennoch sei klar: "Im Ernstfall sind wir da". Welche Aufgaben die Feuerwehr hatten, wissen alle: Helfen, Retten und Löschen. Unsere Feuerwehr besteht zu 80 Prozent aus ehrenamtlichen Kräften, und diese haben einen Anspruch darauf, adäquat Ausgestattet zu werden!" so Heuel weiter. Wie eingangs Bürgermeister Heilmann, appelierte auch Heuel an die Gemeinschaft der Feuerwehr, die in den vergangen Monaten gelitten habe. "Nur gemeinsam können wir stark sein und unsere Aufgaben erfüllen", rief er seinen Kameradinnen und Kameraden zu.

Zum Abschluss der Dienstbesprechung wurden langjährige Mitglieder geehrt. Markus Ringeling erhielt für 25 Jahre aktiven Dienst das Ehrenkreuz des Landes NRW in Silber. Für 35 Jahre aktiven Dienst erhielten Bernhard Bornfelder, André Möller und Peter Böckelmann das Ehrenkreuz in Gold. Außerdem wurden Bernhard Bornfelder und Volker Ernst für 40 Jahre Mitgliedschaft vom Verband der Feuerwehren NRW ausgezeichnet.



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