04.09.2018 / Leben in Hemer

FW Hemer: Warntag Nordrhein-Westfalen auch in Hemer

Mit den zwei mobilen Sirenen können im Notfall auch Durchsagen gemacht werden
Mit den zwei mobilen Sirenen können im Notfall auch Durchsagen gemacht werden
Am Donnerstag, 6. September, werden alle Sirenen im Stadtgebiet heulen. Grund dafür ist aber kein Großbrand, sondern der erste Warntag des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung hat den Warntag ins Leben gerufen, um die Bevölkerung für das Thema "Warnungen" zu sensibilisieren und die verschiedenen Warnmöglichkeiten bekannter zu machen. Für Hemer heißt dies konkret, dass am 06. September um 10.00 Uhr, alle 16 Sirenen einen einminütigen Dauerton abgeben werden. "Im Ernstfall wäre dies der Entwarnungston", weiß Feuerwehrchef Markus Heuel zu berichten. Das es in Hemer noch 16 Sirenen gibt ist keineswegs selbstverständlich. Nach dem Ende des kalten Krieges wurden in den meisten Städten die Sirenen abgebaut. In Hemer verständigten sich Feuerwehr, Verwaltung und Politik aber darauf, dieses effiziente Mittel zur Warnung der Bevölkerung und zur Alarmierung der Feuerwehr aufrecht zu erhalten. In den letzten Jahren wurden sogar 9 Sirenen ausgetauscht oder zusätzliche Standorte eingerichtet. Aktuell werden drei weitere Standorte geprüft, um eine noch bessere Abdeckung zu erzielen. Die Feuerwehr Hemer besitzt auch zwei mobile Sirene. Diese können mit Magneten auf einem Autodach befestigt werden und überall im Stadtgebiet eingesetzt werden. Neben den Alarmtönen können hiermit auch Lautsprecherdurchsagen gemacht werden. Auch wenn mittlereile jeder Feuerwehrmann in Hemer über einen digitalen Meldeempfänger verfügt und auch eine Alarmierung über eine Handy-App erfolgt, werden bei einem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr die Sirenen ausgelöst. "Manchmal haben die Kameradinnen und Kameraden den Meldeempfänger vielleicht nicht dabei oder keinen Empfang, da nutzen wir die Sirenen vorsorglich, um möglichst viele Feuerwehrleute zu erreichen", zeigt Markus Heuel die Vorteile der Sirenenalarmierung auf. Zusätzlich zur Auslösung der Sirenen, wird die Warn-App "NINA" ausgelöst. "NINA" steht für Notfall-Informations- und Nachrichte-App. Sie ist kostenlos für jedes gängige Smartphone erhältlich und warnt unter anderem bei Unwettergefahren. Aber auch lokale Meldungen wie zum Beispiel eine Aufforderung Fenster und Türen zu schließen, können über die Warn-App verschickt werden. Um die Reichweite einer Warnmeldung über Soziale Medien zu testen, wird auch über die Facebookseite der Feuerwehr Hemer eine entsprechende Warnmeldung verbreitet. "Wir sind gespannt, wie viele Menschen wir über dieses Medium erreichen können. Wenn die Meldung geteilt wird, können da schnell ein paar tausend Menschen zusammen kommen", ist der Feuerwehrchef gespannt.



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Die Grafik zeigt die möglichen Signale und deren Bedeutung (Quelle: Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen)
Die Grafik zeigt die möglichen Signale und deren Bedeutung (Quelle: Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen)
Die Karte zeigt die Sirenenstandorte in Hemer. Drei weitere sind in Planung. (Quelle:Informationssystem Gefahrenabwehr NRW)
Die Karte zeigt die Sirenenstandorte in Hemer. Drei weitere sind in Planung. (Quelle:Informationssystem Gefahrenabwehr NRW)