07.03.2019 / Leben in Hemer

FW Hemer: Löschzug Nord stellt Einsatzbereitschaft unter Beweis

In dem Abrissgebäude konnte gut geübt werden
In dem Abrissgebäude konnte gut geübt werden
Es ist dunkel und Regen setzt ein. Rauch dringt aus den Fenstern eines Gebäudes, eine Person steht am Fenster und ruft um Hilfe. Eine weitere Person wird im Gebäude vermisst, die Einsatzkräfte der Hauptwache sind bei einem anderen Einsatz gefordert. So war das Szenario, dass sich die Organisatoren einer großen Alarmübung am vergangenen Mittwoch, 06. März, überlegt hatten. Kurz vor 19 Uhr wird der fiktive Notruf abgesetzt. Sekunden später heulen in Landhausen und in der Becke die Sirenen. Nach nur sechs Minuten trifft der Einsatzleitwagen, der sich gerade noch bei einer Übung der Jugendfeuerwehr befunden hatte, an der Einsatzstelle ein. Bei der Erkundung entdecken die Einsatzkräfte die Übungsorganisatoren, die sich hinter dem Gebäude versteckt hatten. Somit ist klar, dass es sich nur um eine Übung handelt und die Gesichter entspannen sich etwas. Trotzdem wird professionell weitergearbeitet. Nach und nach treffen auch die weiteren Kräfte ein und leiten die erforderlichen Maßnahmen ein. Die Person am Fenster wird erst betreut und dann über eine Leiter gerettet. Parallel gehen mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor. Jede Etage wird akribisch abgesucht, bis die vermisse Person im Keller gefunden und gerettet werden kann. Da es sich nur um eine Übungspuppe handelt, bringen die neuen Wärmebildkameras leider keinen Vorteil. "Einen Menschen hätten wir mit der Technik noch schneller gefunden", sind sich die Trupps im Anschluss einig.

Das Übungsobjekt, ein Gebäude an der Teichstraße welches in Kürze abgerissen wird, war ein Glücksfall für die Feuerwehr. Landhauses Löschgruppenführer Manuel Bornfelder hörte davon, dass in seiner direkten Nachbarschaft ein Gebäude abgerissen werden soll. Sofort sprach er die Eigentümer an. Diese waren gerne bereit, Ihr Gebäude für eine Übung bereitzustellen. Bornfelder informierte vor wenigen Tagen bereits die umliegende Nachbarschaft über die bevorstehende Übung. Der Einladung, die Übung aus nächster Nähe zu verfolgen, folgten auch zahlreiche Anwohner. Auch Bürgermeister Michael Heilmann, der die Übung im Vorfeld genehmigte, ließ es sich nicht nehmen seinen Wehrleuten über die Schulter zu schauen und zeigte sich in der anschließenden Nachbesprechung beeindruckt. Auch Frank Weiland, stellvertretender Feuerwehrchef, war voll des Lobes. "Ihr habt die Übung ruhig und strukturiert abgearbeitet. Das war gute Arbeit", so Weiland. Die Teichstraße war während der Übung, an der 25 Einsatzkräfte teilnahmen, für gut eineinhalb Stunden gesperrt.



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Die Gruppenführer geben den Angriffstrupps Anweisungen
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Die Übung wurde durch den Nebel so realistisch wie möglich gemacht
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Die Trupps mussten unter Atemschutz in das vernebelte Gebäude vorgehen
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Zahlreiche Nachbarn beobachten die Übung im Hintergrund
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Bei einer Alarmübung war der Löschzug Nord gefordert
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