27.06.2019 / Leben in Hemer

FW Hemer: Radfahrerin gestürzt und schwer Verletzt

Mit diesem Geländewagen wurde die Frau aus dem Wald transportiert
Mit diesem Geländewagen wurde die Frau aus dem Wald transportiert
Am Mittwoch, 26. Juni gegen 20.00 Uhr, wurde das Löschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache, als so genannter "First Responder" zum Sülbergweg alarmiert, da sich alle Hemeraner Rettungswagen bereits im Einsatz befanden. Im dortigen Wald war eine Radfahrerin gestürzt und benötigte dringend Hilfe. Der Rettungswagen aus Balve sowie ein Notarzt aus Altena machten sich ebenfalls auf den Weg zur Einsatzstelle. Bereits auf der Anfahrt wurde der geländegängige Kommandowagen nachgefordert, um im unwegsamen Gelände benötigtes Material und Personal zur verletzten Person bringen zu können. An der Sülberg-Deele wurden die Einsatzkräfte vom Begleiter der verunfallten Radfahrerin in Empfang genommen und zu der verletzen Frau geführt. Diese befand sich ca. 500m vom befestigten Waldweg entfernt auf einem Trampelpfad an einem steilen Hang. Die Kräfte von Feuerwehr und des Rettungsdienstes versorgten das Unfallopfer im Hang. Umgehend wurden weitere Kräfte angefordert, um beim Transport zu helfen. Mitglieder der Löschgruppe Becke, die gerade die Jugendfeuerwehr bei einem Dienst an der Wache unterstützten, besetzten spontan ein Löschfahrzeug und eilten zur Unterstützung zum Sülbergweg. Mit hohem Personalaufwand wurde die schwerverletzte Radfahrerin aus dem Hang zum Kommandowagen getragen, um damit zum Rettungswagen transportiert zu werden. Die Verletzte wurde in ein Unfallkrankenhaus nach Hagen transportiert. Einsatzende für die Feuerwehr war gegen 21.30 Uhr.

Der gesamte Tag war für das Personal der Feuerwache nicht nur sehr heiß, sondern auch arbeitsintensiv. Neben vielen Fahrten im Rettungsdienst, musste die Löscheinheit zu einem piependen Heimrauchmelder ausrücken, was sich glücklicherweise als Fehlalarm herausstellte. Gegen 14.30 Uhr musste die Feuerwehr zu einem Heckenbrand Am Ebberg ausrücken, wo eine komplette Hecke in Flammen stand. Außerdem mussten die Brandschützer zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst und einer Notfalltüröffnung ausrücken sowie eine Gasflasche, die von einem LKW gefallen war, aus einer Böschung bergen.



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