Tag der Heimat und Stadtgeschichte - Mittwoch, 11. Mai 2022

Eine Stadt, die ihr 950-jähriges Jubiläum feiert, kann auf eine lange, wechselvolle Geschichte mit Höhen und Tiefen zurückblicken – von der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1072 über die Zeit, als Hemer zur Grafschaft Mark mit ihren Burgen (Edelburg, Burg Klusenstein) gehörte, den Bauernschaften, dem Bergbau und der frühen Industrialisierung, zur Stadtwerdung im Jahr 1936, über die Weltkriege mit ihren schlimmen Folgen (Stalag VI A) und bis hin zum Hemer wie wir es heute kennen, nach der kommunalen Gebietsreform 1975.

All diese Fakten und noch viel mehr gehören zur spannenden Stadtgeschichte Hemers, die es bei den Veranstaltungen anlässlich des Jubiläums unbedingt zu berücksichtigen gilt. Darum kümmert sich seit Jahrzehnten der Bürger- und Heimatverein Hemer (BHV). Von begeisterten Heimatfreunden 1923 gegründet, hat sich der Verein seitdem die Aufgabe gestellt, „die natürliche, historische und kulturelle Identität der Heimat zu pflegen und dabei Überliefertes und Neues sinnvoll zu vereinen und weiterzuentwickeln“. Der Verein erforscht die Geschichte des Heimatraumes und vermittelt sie den Bürgern in Publikationen und im Felsenmeer-Museum. Es ist ihm ein besonderes Anliegen, das Stadtbewusstsein zu stärken, um die Bürger zum Engagement und Mitarbeit in allen Fragen des öffentlichen Lebens zu veranlassen.

Am Tag der Heimat und Stadtgeschichte lädt der BHV zu einem Themenvortrag ins Bürgerzentrum Altes Amtshaus ein. Es wird ein Gast-Redner aus dem Landesarchiv NRW erwartet, der nicht nur die 950-jährige Geschichte beleuchten, sondern auch Vorträge zu den beiden für die Stadtgeschichte bedeutsamen Urkunden von 1072 und 1936 halten wird.

Die Stadt Hemer dankt ihren Unterstützern: