Tag der Natur - Donnerstag, 12. Mai 2022

Hemer ist eine grüne Stadt mit vielen landschaftlichen Besonderheiten. Überregional bekannt ist Hemer besonders durch das Felsenmeer, ein 700 Meter langes und bis zu 200 Meter breites Karstgebiet mit eingestürzten Höhlen. Dieses Geotop ist in Deutschland einzigartig.
Weil in dem Buchenwald des Felsenmeers auch eine Reihe seltener Tierarten lebt, steht es auch unter Naturschutz. Mehr als die Hälfte des 6.755 Hektar großen Stadtgebietes werden den Waldflächen (3.650 Hektar) zugerechnet, wobei diese jährlich zusammen etwa 36.500 Tonnen CO2 speichern. Unter Zugrundelegung eines CO2-Austoßes eines durchschnittlichen Pkw von etwa 1,5 Tonnen bindet der Hemeraner Stadtwald die Emissionen von mehr als 24.000 Pkw pro Jahr.

Doch Hemer hat noch viel mehr in Sachen Natur zu bieten. Die Heinrichshöhle, eine Tropfsteinhöhle, befindet sich in der unmittelbaren Nachbarschaft des Felsenmeers und bietet u. a. dem Besucher ein komplett erhaltenes Skelett eines Höhlenbärs. Auch der ehemalige Standortübungsplatz Apricke ist inzwischen Lebensraum vieler seltener Pflanzen- und Tierarten und ermöglicht Naturfreunden ein besonderes Erlebnis durch die dort lebenden Heckrinder und Dülmener Pferde.

Fast 80 Prozent des Stadtgebiets bestehen aus Freiraum und Erholungsflächen. Diese Flächen sind von großer Bedeutung für Natur und Umwelt, aber auch zur Erholung der Bevölkerung und für die Attraktivierung des Wohnumfeldes.

Der Tag der Natur wird die natürliche Seite der Stadt Hemer beleuchten. Das Hemeraner Umland und die Landschaft stehen an diesem Tag im Blickpunkt. Ob bei einem Streifzug durch das Felsenmeer, das Naturschutzgebiet in Apricke oder durch die Wälder im Stephanopler Tal – an diesem Tag gibt es viel zu entdecken. Geführte Spaziergänge und Wanderungen mit Erläuterungen zu der Entstehung oder Bedeutung der Hemeraner Landschaft stehen auf dem Programm. Ebenso wird der Blick auf die sich in den vergangenen Jahren veränderte Natur in Hemer gelenkt.

Die Stadt Hemer dankt ihren Unterstützern: