Hallenbadneubau: Gute Nachrichten aus Berlin

Das Hademarebad der Stadt Hemer.
Das Hademarebad der Stadt Hemer.
Pressemeldung vom 12.04.2019

Geduld, Kondition und Erfolgshunger zahlen sich aus – nicht nur im Schwimmsport, sondern auch im Wettbewerb um Fördergelder. Das hat die Stadt Hemer in diesen Tagen erleben und feiern dürfen, als die Nachricht einging, dass aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ 4,217 Millionen Euro für den Neubau des Hallenbades bewilligt wurden.

Die schriftliche Bestätigung aus Berlin erwartet die Stadt Hemer in Kürze, freut sich aber natürlich schon heute, dass der Hemeraner Förderantrag erfolgreich war. Dieser zählt zu 186 Interessensbekundungen, die der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages unter insgesamt etwa 1.300 eingereichten Anträgen mit Fördermitteln bedacht hat. Es war bereits der vierte Anlauf der Stadt Hemer, Fördermittel für das Großprojekt zu erhalten. Deshalb lobt der Verwaltungsvorstand der Stadt Hemer die Ausdauer und hohe Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die fachdienstübergreifend ein professionelles Arbeitsergebnis in die Hauptstadt gesandt haben.

Der Dank der Stadt Hemer gilt genauso den Abgeordneten auf Landes- und Bundesebene. MdB Dagmar Freitag und CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hatten sich intensiv für eine Förderung des Hallenbadneubaus eingesetzt. Die Hoffnung, doch noch Zuschüsse für das wichtige Stadtentwicklungsprojekt zu erhalten, haben die Mitglieder des Rates nie aufgegeben. Sie hatten zunächst den Fördermittelantrag der Verwaltung im September 2018 einstimmig beschlossen, ehe in der Sitzung am 26. Februar 2019 auf Grundlage eines Antrages der CDU und FDP mit Zusätzen der GAH der Hallenbadneubau auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände entschieden wurde. Dazu gehörte auch, die Kosten für einen Sprungbereich optional ermitteln zu lassen.

Die Belohnung für die gemeinsamen Anstrengungen erfolgte nun in Form der Förderzusage, die der Stadt Hemer in den Jahren 2019 bis 2022 zu Gute kommen wird. Somit bleibt die Entscheidung für den Rat flexibel, ob das Hallenbad mit einem Sprungbereich ausgestattet werden soll. Diese kann nach dem Abschluss der Kostenermittlung dann aller Voraussicht nach im Sommer 2020 getroffen werden.