Dieselben Ziele gemeinsam erreichen

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Runder Tisch „Schulbetrieb in Coronazeiten“ zeigt, dass in Hemer alle Beteiligten an einem Strang ziehen – Schülerbeförderung, Raumluftfilterung und Digitalisierung erörtert.

Auf Antrag der CDU-Fraktion haben sich gestern Abend (3. November) Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, Verwaltung, Schulpflegschaft, Schülervertretung und die Hemeraner Schulleitungen zum Thema „Schulbetrieb in Coronazeiten“ ausgetauscht. Wichtige Punkte wie Schülerbeförderung, Raumluftfilterung oder Digitalisierung standen in der Sitzung, in die sich zahlreiche Teilnehmer aufgrund der Pandemie-Situation digital zugeschaltet hatten, im Mittelpunkt.

Nach rund 80 Minuten schloss Bürgermeister Christian Schweitzer den Runden Tisch sichtlich zufrieden. „Alle Beteiligten arbeiten sachorientiert zusammen, damit der Schulbetrieb bestmöglich gelingt. Insbesondere für die Schülerschaft, Eltern, Lehrerkollegien und Schulleitungen stellt die aktuelle Situation eine große Belastung und Herausforderung dar. Dennoch stehen alle Akteure in sehr engem Austausch und verfolgen dasselbe Ziel. Das zeichnet Hemer nicht nur in Krisenzeiten aus.“

Anträge der GAH und der FDP zu den Themen Schülerbeförderung und Raumluftfilterung waren in der Verwaltung vor dem Runden Tisch eingegangen, weshalb diese beiden Punkte gestern Abend gemeinsam mit Vertretern des Märkischen Kreises und der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) erörtert wurden. Als Zwischenergebnis wurde festgestellt, dass immerhin drei zusätzliche Busse für den Schülertransport auf den Linien 2, 33 und 1 während der Corona-Pandemie in Hemer eingesetzt werden, um die räumliche Enge in den Bussen zu entzerren. Weitere Bedarfe werden durch Schulen und Verwaltung geprüft. Darüber hinaus wird die Stadt Hemer die Kontrollen zur Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen an Bushaltestellen intensivieren.

Bezüglich der Digitalisierung in Schulen konnte die Schulverwaltung bekannt geben, dass bereits rund 1.000 Tablets für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer bestellt wurden. Die Auslieferung ist noch für 2020 geplant.

Im Fokus der Öffentlichkeit stehen momentan außerdem so genannte CO2-Ampeln, die den Kohlendioxid-Gehalt in Klassenräumen messen und je nach Konzentration zum Lüften auffordern, und der Einsatz von Raumluftfiltern. Die CO2-Ampeln sollen bei Bedarf in allen Schulen getestet werden, wobei ein ständiger Einsatz in jedem Klassenraum nach einer Probe im Gymnasium als nicht erforderlich eingestuft wurde. Der Einsatz von Raumluftfiltern soll mit allen Vor- und Nachteilen im Schulausschuss erörtert werden.

Abschließend waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Runden Tisches einer Meinung: Weil man auf den nächsten turnusmäßigen Schulausschuss nicht tatenlos warten wolle und könne, wird ein Sonderschulausschuss zur Beratung und Entscheidung der politischen Anträge noch im Dezember anberaumt.

 

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