Gegen Motorradlärm in der Felsenmeerstadt

StUV-Mitglieder beschließen mehrheitlich dem Verein Silent Rider beizutreten und unterstützt Online-Petition.

Die Stadt Hemer tritt dem Verein Silent Rider bei. Das haben die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr in der Sitzung am vergangenen Dienstag mehrheitlich beschlossen. Damit setzen Politik und Verwaltung ein Zeichen gegen Motorradlärm – auch in der Felsenmeerstadt.

Dem Beschluss war ein Antrag der FDP vorausgegangen, sich der Initiative gegen Motorradlärm, der schon einige Kommunen beigetreten sind, ebenfalls anzuschließen.

Denn auch Hemeranerinnen und Hemeraner beklagen sich über Lärmbelästigungen vor allem an Wochenenden etwa durch zu schnelles Fahren im Stephanopeler Tal, in der Innenstadt, in Deilinghofen, Stübecken/Landhausen, Ihmert und weiteren Ortsdurchfahrten.

Der Forderungskatalog des Vereins Silent Rider umfasst unter anderem rechtliche Rahmenbedingungen, die die zulässigen Lärmgrenzwerte heruntersetzen sowie härtere Strafen für technische Manipulation von Maschinen, aber auch die Einführung von Frontkennzeichen für Motorräder.

Aktuell läuft eine durch den Verein initiierte Petition „Silent Riders – Die bundesweite Initiative gegen unnötigen Motorradlärm“, die sich an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags richtet.

Die Stadt Hemer bittet auch Bürgerinnen und Bürger, sich die Petition zu unterzeichnen. Dies kann auch digital unter https://www.openpetition.de/petition/online/silent-rider-die-bundesweite-initiative-gegen-unnoetigen-motorradlaerm erfolgen. Weitere Informationen stehen auf der Vereinshomepage unter www.silent-rider.de bereit.

Aufgrund des Vereinsbeitritts als einfaches Mitglied entstehen der Stadt Hemer einmalige Kosten in Höhe von 500 Euro.

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