Klimaschutz mit BRAvour

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Der Klimawandel rückt deutlich stärker in den Fokus öffentlicher Debatten und zeigt sich immer häufiger mit Wetterextremen in Ausmaßen, die für viele Menschen so nicht zu erwarten waren. Vor allem mit den enormen Niederschlägen im Juli 2021 werden die Auswirkungen auch in regionalen Bereichen Deutschlands, so auch in Hemer, präsenter.

Der Klimawandel rückt deutlich stärker in den Fokus öffentlicher Debatten und zeigt sich immer häufiger mit Wetterextremen in Ausmaßen, die für viele Menschen so nicht zu erwarten waren. Vor allem mit den enormen Niederschlägen im Juli 2021 werden die Auswirkungen auch in regionalen Bereichen Deutschlands, so auch in Hemer, präsenter.

Um das Thema Klimaschutz mehr unter die Hemeranerinnen und Hemeraner zu bringen, beteiligt sich die Stadt als eine von 78 Kommunen an der Klimakampagne „Klimaschutz mit BRAvour“. Die Kampagne der Bezirksregierung Arnsberg, die in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW initiiert wurde, hat sich zum Ziel gesetzt die Kommunen in der Aufklärung über verschiedene Klimaschutzthemen zu unterstützen. Neben Gebäudesanierung, Nutzerverhalten, Mobilität und Klimafolgenanpassung sind die erneuerbaren Energien und insbesondere Dachphotovoltaik das Schwerpunktthema.

Von Seiten der Bundesregierung wurden der Atomkraftausstieg für das Jahr 2022 und der sukzessive Ausstieg aus der Kohlekraft bis zum Jahr 2038 beschlossen. Hinsichtlich dieser anstehenden Umstrukturierung der Energiesysteme nehmen regenerative Energien eine bedeutende Rolle zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit ein. Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energieträger am deutschen Bruttostromverbrauch gar 65 Prozent betragen.

Aufgrund der Notwendigkeit der energetischen Umstrukturierung macht die Stadt Hemer aktuell mit Plakaten und Flyern der Klimakampagne auf das Thema Dachflächenphotovoltaik aufmerksam. Bisher wurden bereits 390 Photovoltaik-Anlagen auf städtischen, gewerblich genutzten und privaten Flächen in Hemer installiert. Aus diesen werden eine jährliche Energiemenge von circa 3.930 MWh generiert, mit der potentiell neun Prozent der rund 15.700 Privathaushalte in Hemer stromseitig versorgt werden können (Stand: Juli 2021). Dennoch bleibt ein Großteil der potentiell geeigneten Dachflächen ungenutzt. Grund hierfür ist vielfach das veraltete Wissen über die Rahmenbedingungen rund um die Installation von PV-Dachflächenanlagen.

Weitere Informationen, wie beispielsweise Fördermöglichkeiten einer Solaranlage oder wie sie herausfinden ob sich ihr Dach für eine solche Anlage eignet, können Sie den vielfach im Stadtgebiet ausgelegten Flyern entnehmen. Zudem wird die Kampagne auf fachlicher Seite durch die Verbraucherzentrale Iserlohn-Hemer unterstützt. Bei speziellen Fragestellungen, die weder durch den Flyer noch durch die Homepage der Bezirksregierung beantwortet werden, steht Frau Birgit Stracke (E-Mail: hemer.energie@verbraucherzentrale.nrw, Telefon: 02372/551-199) zur Verfügung.

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