Lokale Vereine entern „Dirtinghofen“

Beginn des Förderprogramms „Sportplatz Kommune“.

„Dirtinghofen“ - Unter diesem Projektnamen kooperieren der TSV Ihmert, der TuS Iserlohn, die Dead Pedals, die Sportjugend Hemer und der Stadtsportverband Hemer zusammen mit der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Hemer. Auch wenn die eingezäunte Fläche an der Englandstraße immer mehr einer Baustelle ähnelt, der Dirtpark in Deilinghofen ist heiß begehrt bei den lokalen Mountainbikern.

Der Stillstand, der sich auch merklich auf den angrenzenden Schützenplatz ausgebreitet hat ist vor allem der Pandemie geschuldet. Gemeinsames Radfahren und andere Sportarten an der frischen Luft sind nur stark eingeschränkt erlaubt. An gemeinsame Vereinsaktivitäten ist nicht zu denken, geschweige denn abenteuerliche Jugendarbeit im städtischen Dirtpark, an der Englandstraße 1 in Deilinghofen.

Umso erfreuter zeigen sich der Projektkoordinator Ronny Brandt (Stadtjugendpfleger) und Klaus-Peter Uhlmann (SSV) über den Beginn des Förderprogramms „Sportplatz Kommune“ des Landes NRW bei dem der Stadtsportverband Hemer (Sportjugend) in Kooperation mit der Stadt Hemer als Projektträger fungiert. „Dirtinghofen“ ist schon lange Anlaufpunkt für Jugendliche, jung Gebliebene und aktive Vereine aus der Umgebung, so Thilo Koesling, 1. Vorsitzender der Dead Pedals und Leiter des Dirtparks.

Ob Fahrtechniktraining der Mountainbike Abteilung des TSV Ihmert, Kurse der VHS HMB oder die regulären Öffnungszeiten im Rahmen der Jugendarbeit – vor der Pandemie tummelten sich hier auch gerne bis zu 40 Mountainbike-Begeisterte, um auf dem Pumptrack zu üben oder waghalsige Sprünge über die so genannten Dirtlines zu machen.

Durch die Fördergelder des Landes NRW bekommt das Team „Dirtinghofen“, eine wichtige Hilfe zur Seite. Jonas Drüge, schon über ein Jahrzehnt ehrenamtlich tätig, unterstützt Thilo Koesling beim Bau und der Instandhaltung des Parks. Dieses Jahr wird endlich die langersehnte Startrampe von den Containern gebaut, das wird die Nutzung und den Publikumsverkehr enorm erhöhen, freut sich Thilo Koesling. Zusätzlich profitieren auch der TSV Ihmert und die Dead Pedals Society, MTB-Abteilung des TuS-Iserlohn, von den Fördergeldern.

Mit den Fortschritten in Dirtinghofen und den neu entstandenen Eisenwaldtrails im Iserlohner Stadtwald hat sich auch ein schnell wachsendes kommunenübergreifendes Netzwerk von Mountainbikern gebildet, dass sich in Vereinen organisiert. Den Ehrenamtlichen ist nicht nur die Entwicklung einer sportlichen Infrastruktur wichtig, auch die Steigerung von gemeinsamen Aktivitäten und Angeboten liegt klar im Fokus. Aus dem Topf der Landesmittel werden ab diesem Jahr Fahrtechniktrainer und MTB-Tourguides ausgebildet, die dann als C-Lizenztrainer die Vereinsangebote bereichern aber auch eine professionelle Betreuung im Dirtpark ermöglichen oder spezielle Angebote für Schulen oder Unternehmen bieten. 

Lokale Vereine entern „Dirtinghofen“

Freuen sich über die Entwicklung des Dirtparks (v.l.): Jonas Drüge, Marius Hülter, Mark Rodedüser, Thilo Koesling, Klaus Peter Uhlmann, Annika Jeschke, Lukas Budde, Axel Kahl.

Logo „Sportplatz Kommune“

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