Stadt Hemer setzt auf die „luca-App“

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Im Bürgerbüro kann digitale Kontaktdatenübermittlung bereits genutzt werden – Stadtbücherei, Musikschule, Stalag-Gedenkstätte und Jugendzentrum sind vorbereitet.

Die Stadt Hemer setzt ab sofort im Bürgerbüro, in der Stadtbücherei, in der Musikschule und im Jugendzentrum auf die „luca-App“. Die Verbindung zum Gesundheitsamt des Märkischen Kreises wurde nun durch den Betreiber hergestellt. Damit können Corona-Infektionsketten schneller nachverfolgt werden.

„Um keine Zeit zu verlieren, hat die Verwaltung unmittelbar nach der Ankündigung des Landrats, die luca-App nutzen zu wollen, mit den entsprechenden Vorbereitungen begonnen“, berichtet Hemers Bürgermeister Christian Schweitzer, „statt Papierzettel auszufüllen und zu verwalten, bietet das System einen digitalen Kontaktdatenaustausch zwischen Bürgerschaft, Stadtverwaltung und dem Gesundheitsamt.“

Der Bürgermeister bringt als städtisches Beispiel die Bücherei, die Musikschule und das Jugendzentrum ins Spiel, die den regulären Besucherverkehr herbeisehnen. „Wir sind vorbereitet und können auch in den noch geschlossenen Einrichtungen unverzüglich mit der luca-App starten.“

Im Bürgerbüro wird die „luca-App“ hingegen ab sofort genutzt. Die Daten zur Kontaktnachverfolgung können mit der App digital erhoben und (nach einer Freigabe durch die Nutzerinnen und Nutzer) an das Gesundheitsamt weitergeleitet werden. Der Besuch der Einrichtung wird per Scan eines QR-Codes in der App gespeichert. Im Falle einer Infektion, können die gespeicherten Daten der letzten 14 Tage an das Gesundheitsamt übermitteln werden. Die verschlüsselt übermittelten Daten können ausschließlich von den Gesundheitsämtern entschlüsselt werden. „Das Gesundheitsamt kann mit den so erhobenen Daten schneller die notwendige Kontaktnachverfolgung durchführen“, so Schweitzer.

Die „luca-App“ ist kostenlos und kann über die üblichen App-Stores heruntergeladen werden. Weiterführende Informationen finden sich unter www.luca-app.de.

 

Im Bürgerbüro kann die digitale Kontaktdatenübermittlung bereits genutzt werden.

Bürgerbüroleiter Jörn Knipping wirbt für die Nutzung der "luca App".

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