Stadt investiert auf Waldfriedhof und saniert Friedensstraße

Neues Bestattungsfeld, Einrichtung von Rettungspunkten und neuer zentraler Entsorgungsstandort.

Die Stadt Hemer hat wichtige Projekte für die Sicherheit und den Komfort der Besucherinnen und Besucher des Waldfriedhofs umgesetzt und gleichzeitig das Bestattungsangebot erweitert. Außerdem wurde die Oberfläche der Friedensstraße saniert.

Die Friedhofsverwaltung hat auf dem Waldfriedhof ein Bestattungsfeld unter ökologischen Gesichtspunkten geplant und die erste von insgesamt vier Ausbaustufen fertiggestellt. „Der ,Garten der Schmetterlinge‘ ist die größte Neubaumaßnahme in Form eines Ersatzbaus an den städtischen Friedhöfen in den vergangenen 40 Jahren“, weiß Friedhofsverwalter Markus Falk, „damit nimmt die Stadt Hemer eine regionale Vorreiterrolle ein.“

Durch die ökologische Aufwertung eines Friedhofsteils und einer angepassten Bepflanzung und Pflege würden die Kosten für die Instandhaltung verringert, während gleichzeitig die Attraktivität für viele Besucher und damit auch Kunden gesteigert werde. Der „Garten der Schmetterlinge“ bilde einen Baustein im Kampf gegen das Insektensterben – mit dem speziellen Fokus auf Wildbienen und urbane Grünflächen – und trage so zum Erhalt der Biodiversität bei, so Falk.

Das Projekt wird am Waldfriedhof im Teil B umgesetzt. Hierbei handelt es sich um ein ehemaliges reines Sargwahlgrabfeld mit einem alten Baumbestand. Das Feld ist durch seine Lage und der vorhandenen Bepflanzung ideal geeignet für die Umsetzung des Projektes. Die folgenden Bestattungsarten werden im ersten Teil dort angeboten: Urnenpartnergrab mit Pflege, Urnengemeinschaftsgrab und Baumurnenwahlgrab.

Auch in puncto Sicherheit hat die Stadt Hemer ein Projekt realisiert. In einem ersten Schritt wurde ein Schlüsseldepot für die Feuerwehr und den Rettungsdienst eingerichtet, damit die Einsatzkräfte auch außerhalb der Dienstzeiten das Gelände befahren können. Zur Besserung Orientierung und Ortung von Notfallorten wurden an neuralgischen Punkten Rettungspunkte aufgestellt. Diese Tafeln geben Informationen über den genauen Standort an und helfen den Einsatzkräften, den Notfallort auf dem Friedhof zügig zu finden.

Ebenfalls neu ist der zentraler Entsorgungscontainer-Standort. Die Standflächen wurden befestigt und auch die An- und Ablieferung kann ordnungsgemäß erfolgen.

Zu guter Letzt teilt der Fachdienst Verkehrsplanung und Straßenbau mit, dass Straßenbauarbeiten zur Deckenerneuerung der Friedensstraße abgeschlossen sind. Ab der Einmündung Am Branddorn bis zum Waldfriedhof wurde eine neue Asphaltdeckschicht aufgetragen.

Die Kosten für alle Maßnahmen belaufen sich auf knapp 200.000 Euro.

 

Baudezernent Christian Schweitzer, Katharina Arms vom Fachdienst Verkehrsplanung und Straßenbau, Friedhofsverwalter Markus Falk und Bürgermeister Michael Heilmann stehen vor dem neuen Garten der Schmetterlinge.

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