Würdigung der Heimat, der Kultur und des Ehrenamts

Neuer Aufzug, neues Dach, neue Terrasse und neue Projekte am und im Felsenmeermuseum - NRW-Ministerin Ina Scharrenbach überreicht Förderbescheid in Höhe von knapp 600.000 Euro.

Die Stadt Hemer hat vom Landesministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung eine Förderung in Höhe von knapp 600.000 Euro erhalten. NRW-Ministerin Ina Scharrenbach überreichte den Bescheid am vergangenen Freitag, 21. Februar, im Felsenmeermuseum, um sich vor Ort darüber zu informieren, wofür das Geld verwendet wird. Mit einem Eigenanteil der Stadt Hemer in Höhe von knapp 150.000 Euro können in diesem und im nächsten Jahr ein Aufzug angebaut, das Dach erneuert, eine Terrasse saniert und weitere Projekte des Bürger- und Heimatvereins zur Geschichte des Felsenmeermuseums umgesetzt werden.

Bürgermeister Michael Heilmann freute sich bei der Übergabe gemeinsam mit politischen Vertretern des Kulturausschusses, den Fraktionsvorsitzenden und weiteren geladenen Gästen des Bürger- und Heimatvereins über die hohe Zuwendung: „Alleine hätte die Stadt Hemer diese Kosten nicht tragen können. Deshalb ist es umso beachtlicher, und dafür sind wir dankbar, dass das Landesministerium unser Anliegen mit dem Förderbescheid unterstützt und der städtische Haushalt nur gering belastet wird.“

Initiiert wurde die Antragstellung im Baudezernat der Stadt Hemer. Wenn es um Förderanträge geht, beweisen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des technischen Bereiches ein gutes Gespür. Denn: Nach den Förderzusagen in den Jahren 2018 und 2019 für die Projekte Neubau Hallenbad, Aufwertung des Friedensparks, Abriss der Brache Adolf-vom-Braucke, Umbau der barrierefreien Bushaltestellen, Herstellung des ehemaligen Parkplatzes am Osemundhaus und der Sanierung des Alten Amtshauses gelingt es auch zu Beginn des Jahres 2020, finanzielle Zuwendungen für besondere Vorhaben nach Hemer zu holen.

Der Erste Beigeordnete und Baudezernent weiß auch warum: „Den Erfolg dürfen sich zu Recht die Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedenen Fachdiensten auf die Fahne schreiben. Unabhängig davon, ob die Ideen im Haus selbst entwickelt werden, oder durch Anregungen von Politik und Vereinslandschaft geprägt sind, wurden und werden die Förderanträge mit viel Akribie zusammen ausgearbeitet. So haben wir in den vergangenen zwei Jahren rund zehn Millionen Euro Fördermittel abrufen können.“

Kultur- und Heimatpflege werde schließlich nicht allein durch Veranstaltungen betrieben. Christian Schweitzer: „Dass auch eine nachhaltige Investition in denkmalgeschützte Gebäudestrukturen dazu gehört und zeitgleich der hohe ehrenamtliche Aufwand, den die Mitglieder des Bürger- und Heimatvereins betreiben, gewürdigt werden, dokumentiert das NRW-Ministerium mit dieser Förderzusage.“ Schließlich bemängelte der Bürger- und Heimatverein seit vielen Jahren zurecht die fehlende Barrierefreiheit der Villa Grah. „Mehr als zehn Jahre haben wir auf diesen Tag hingearbeitet und freuen uns sehr, dass er endlich gekommen ist“, rechnet Holm Diekenbrock, Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins.

Im Beisein der Fraktionsvorsitzenden und des CDU-Landtagsabgeordneten Marco Voge trug sich Ministerin Ina Scharrenbach zu guter Letzt in das Goldene Buch der Stadt Hemer ein.

NRW-Ministerin Ina Scharrenbach überreichte den Bescheid am vergangenen Freitag, 21. Februar, im Felsenmeermuseum.

NRW-Ministerin Ina Scharrenbach überreichte den Bescheid am vergangenen Freitag, 21. Februar, an BM Michael Heilmann (l.), Holm Diekenbrock (2.v.r.; Vorsitzender BHV) und den Ersten Beigeordneten und Baudezernenten Christian Schweitzer.

Im Beisein der Fraktionsvorsitzenden und des CDU-Landtagsabgeordneten Marco Voge trug sich Ministerin Ina Scharrenbach zu guter Letzt in das Goldene Buch der Stadt Hemer ein.

Im Beisein der Fraktionsvorsitzenden und des CDU-Landtagsabgeordneten Marco Voge trug sich Ministerin Ina Scharrenbach zu guter Letzt in das Goldene Buch der Stadt Hemer ein.

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