10.02.2014 / Leben in Hemer

Jugend musiziert: Erster Platz für Lydia Streiter aus Balve

Lydia Streiter
Lydia Streiter

Beim "Regionalwettbewerb 2014 Westfalen West Jugend musiziert" hat die Hemeraner Musikschülerin Lydia Streiter in Hagen den ersten Platz in ihrer Altersgruppe belegt. Überglücklich nahm sie Ende Januar den Preis entgegen, schließlich ist die Balverin beste Sängerin ihrer Altersgruppe im Ennepe-Ruhr-Kreis, der Stadt Hagen und dem Märkischen Kreis. Ganz für sich alleine, und das wollte sie bei der Verleihung unbedingt hervorheben, wollte sie den Erfolg und die sehr gute Leistung nicht verbuchen: "Ich habe eine erstklassige Vorbereitung durch meine Gesangslehrerin Ursula Schwingel erhalten. Besonders dankbar bin aber auch meinem Klavierlehrer Ralph Schulte und für die hervorragende musikalische Klavierbegleitung während des Vortrages durch Norbert Neukamp aus Hagen."

Lydia wurde schon in Kindertagen gefördert, nachdem sie in den Kinderchor Balve eingetreten war. Die damalige Leiterin des Chores und spätere Förderin, Patricia Vivanco, hatte die außergewöhnliche Begabung und die Musikalität sofort erkannt. Es folgten erste Soloauftritte im Kinderchor, bis sich der Chor 2010 auflöste - zu wenig Kinder wollten singen. Daraufhin trat sie dem Choratelier Balve-Garbeck unter der Leitung von Hardewich Eggermont bei, wo sie bis heute singt. Gleichzeitig nimmt sie seit Oktober 2013 am gemeinsamen Musicalprojekt des Frauenchores "Einklang Mellen" teil. Und: Sie ist zweitjüngstes Mitglied im Männergesangsverein Mellen.

Lebenslanges lernen hat sie sich auf die Stimmbänder geschrieben, "deshalb lasse ich mich mit großem Spaß seit einem Jahr in der Musikschule Hemer weiter ausbilden, die in Sangeskreisen einen außerordentlich guten Ruf genießt".

Diese Worte gehen Musikschulleiter Martin Niedzwiecki natürlich herunter wie Öl. Die Komplimente gibt er gerne zurück: "Lydia ist ein Ausnahmetalent und es ehrt uns, sie bei ihrer Entwicklung begleiten und fördern zu dürfen." Aus dem Kapital der Musikschule Hemer macht er natürlich auch keinen Hehl: "Bei uns arbeiten exzellente Musiker und Musikpädagogen. Auch für sie freue ich mich besonders. Zwar gehören Erfolge wie Lydias vorrangig unseren Schülerinnen und Schülern, aber wir sehen diese auch als eine Bestätigung unserer Arbeit mit nachhaltigem Wert."

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