Unternehmensbefragung zum Gewerbeflächenbedarf


Foto: Gewerbegebiet Eisenbahnschleife; Hans Blossey

Die Stadt Hemer erarbeitet aktuell ihren neuen Flächennutzungsplan. Dafür wurde unter anderem auch eine Gewerbeflächenprognose erstellt. Den Wunsch, die Hemeraner Unternehmen zusätzlich per Befragung in die Bedarfsplanung für den Flächennutzungsplan einzubeziehen, formulierte die Wirtschaftsinitiative Hemer. Damit stieß sie auf offene Ohren von Bürgermeister Michael Heilmann: "Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und heimischer Wirtschaft ist für mich und die Entwicklung Hemers sehr wichtig."

Zu diesem Zweck startet die Stadtverwaltung nun die Unternehmensbefragung. Der gemeldete Bedarf an Gewerbeflächen soll planerisch rechtzeitig gesichert und eingearbeitet werden, um bei Entstehen der Nachfrage schneller reagieren zu können. Die Stadt bittet heimische Unternehmen um die Beantwortung der Fragebögen, damit langfristig auch "die passenden Flächen" im Plan verortet werden können.

Denn es ist vor allem aufgrund von rechtlichen Anforderungen und langwierigen Planungsprozessen bei der Gewerbeflächenausweisung erforderlich, vorausschauend zu planen. Je nach planungsrechtlicher Situation kann von einem Planungszeitraum von etwa zwei bis fünf Jahren ausgegangen werden, bevor tatsächlich eine bauliche Umsetzung erfolgen kann.

"Wir möchten die Bedarfsplanung der Gewerbeflächen auf jeden Fall gemeinsam mit den Unternehmen erarbeiten und bei der Bezirksregierung anbringen", so Heilmann.

Und bittet die Unternehmen schon aus deren Eigeninteresse, sich 15 Minuten Zeit für die Beteiligung an der Befragung zu nehmen.

Und mit Blick auf die Gesamtthematik des Flächennutzungsplans ergänzt er: "Im nächsten Jahr werden mit der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes dann vor allem die Bürger intensiv eingebunden, denn es geht um alle Nutzungen: Wohnen, Gewerbe, Frei- und Grünflächen."

Der Fragebogen ist verfügbar im Downoald unten. Er kann direkt am Bildschirm ausgefüllt und per Mail abgeschickt werden. An gleicher Stelle werden im Anschluss in anonymisierter Form auch die Ergebnisse zur Verfügung gestellt.

Für Rückfragen bezüglich des Planungsrechts steht Inna Gebel (i.gebel@hemer.de, 02372/551-324) zur Verfügung. Rückfragen in Bezug auf die Wirtschaftsförderung können an Kirsten Staubach (k.staubach@hemer.de, 02372/551-237) gerichtet werden.

Die Stadt Hemer wäre für eine Rücksendung des Fragebogens bis zum 23. September 2016 dankbar.

Hier können Sie den Fragebogen herunterladen: