Im Rahmen eines intensiven Inhouse-Workshops des LWL-Landesjugendamtes Westfalen hat sich der Jugendhilfeausschuss der Stadt Hemer mit seiner Rolle, seinen Aufgaben und den aktuellen Herausforderungen der Kinder- und Jugendhilfe auseinandergesetzt. Zu Beginn der neuen Wahlperiode konnten die Ausschussmitglieder in ihrer Rolle gestärkt werden, Orientierung erhalten und den fachlichen Austausch zwischen Politik, freien Trägern, beratenden Institutionen und Verwaltung intensivieren.
Fundierte Information und lebendige Diskussion
Bürgermeister Christian Schweitzer eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort. Der LWL-Fachberater Thomas Fink gab daraufhin im ersten Veranstaltungsteil einen Überblick über die Rechte, Pflichten und zentralen Funktionen des Jugendhilfeausschusses. Anschließend richtete er den Blick auf aktuelle und künftige Entwicklungen in den verschiedenen Arbeits- und Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe.
Im zweiten Teil griffen die Leitungskräfte des Jugendamtes die überregionalen Impulse auf und ergänzten sie um ihre örtliche Perspektive. „Wir erleben, dass sich die Rahmenbedingungen in der Jugendhilfe rasant verändern – personell, finanziell und gesellschaftlich“ erläuterte Frau Breuch, Fachdienstleitung Jugend. „Umso wichtiger ist es, dass der Jugendhilfeausschuss ein klares gemeinsames Verständnis seiner Aufgaben und vor allem seiner Gestaltungsmöglichkeiten hat. Dieser Workshop bot dafür einen sehr guten Rahmen und auch die Gelegenheit, die aktuellen Herausforderungen und angestrebten Projekte der Fachdienste Jugend und Kindertagesbetreuung darzulegen.“
Motivation und gemeinsamer Gestaltungswille
Die Zukunft der Jugendhilfe wollen die Ausschussmitglieder aktiv gestalten, um die Lebenslagen junger Menschen und ihrer Familien zu verbessern. Ein Ziel, dass auch seitens des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), als Teil der kommunalen Familie, unterstützt und getragen wird. „Die Jugendhilfeausschüsse sind das Herzstück der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe. Hier werden die Weichen für die Zukunft junger Menschen gestellt – mit Fachverstand, Verantwortungsbewusstsein und viel persönlichem Engagement“, betont Dr. Georg Lunemann, der Direktor des LWL.
Starke Basis für die kommenden Jahre
Der Workshop machte deutlich: Der Jugendhilfeausschuss in Hemer ist sich seiner Verantwortung bewusst und für die kommenden Jahre gut aufgestellt – mit neuem Fachwissen, zusätzlicher Motivation und einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl.