Sportplatz Ihmert: Sanierungsarbeiten werden Anfang Oktober fortgesetzt

Sachse Sportplatzbau erneuert Schotteruntergrund und Drainage – Fertigstellung voraussichtlich erst nach dem Winter.

Die Ausschreibung zur Erneuerung des Schotteruntergrunds und der Drainageleitungen auf dem Sportplatz Ihmert ist abgeschlossen. Den Auftrag erhielt die Firma Sachse Sportplatzbau aus Witten, die Anfang Oktober mit den Arbeiten an der Haßbergstraße beginnen wird.

Beim Ausbau des alten Kunstrasens hatte sich gezeigt, dass der vorhandene Schotteruntergrund nicht den technischen Anforderungen entspricht und auch die Drainageleitungen erneuert werden müssen. Da diese zusätzlichen Arbeiten nicht Bestandteil des ursprünglichen Auftrags waren, musste die Sanierung unterbrochen und ein neues Vergabeverfahren durchgeführt werden.

Nun können die Arbeiten am Untergrund und an der Entwässerung beginnen. Die voraussichtliche Bauzeit beträgt rund zehn Wochen. Angesichts der Jahreszeit und der sinkenden Temperaturen ist es jedoch – gerade in Hemers höchstgelegenem Stadtteil – ein ambitioniertes Ziel, den Sportplatz noch bis zum Jahresende wieder für den Spielbetrieb freizugeben. Insbesondere für den Einbau der elastischen Tragschicht sind dauerhaft Außentemperaturen von mindestens zehn Grad Celsius erforderlich. Realistisch betrachtet rechnet die Stadt Hemer deshalb nicht damit, dass die Gesamtmaßnahme noch vor oder während des Winters 2026/2027 abgeschlossen werden kann. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Sanierung des Sportplatzes auf rund 780.000 Euro.

Der Verwaltung ist bewusst, dass die Verzögerung für die Fußballer des FV Ihmert/Bredenbruch eine erhebliche Belastung darstellt. Seitens des Vereins wurde signalisiert, dass die „Heimspiele“ zunächst in Altena ausgetragen werden können. Sollten sich dabei terminliche oder organisatorische Schwierigkeiten ergeben, wird die städtische Sportverwaltung den Verein bei der Suche nach Alternativen unterstützen.

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