Viele Ja-Worte, verlässliche Zahlen

Die Jahresstatistik des Standesamtes Hemer 2025.

Ob Hochzeit, Frage des Nachnamens oder amtliche Urkunde: Das Standesamt der Stadt Hemer war auch im Jahr 2025 eine wichtige Anlaufstelle für viele Menschen – nicht nur aus Hemer selbst. Die aktuelle Jahresstatistik gibt einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Zahlen des vergangenen Jahres.

Insgesamt wurden 188 Ehen geschlossen. Dabei gaben sich nicht nur Hemeranerinnen und Hemeraner das Ja-Wort: 59 Paare hatten ihren Wohnsitz außerhalb der Stadt. Die Entscheidung für einen gemeinsamen Ehenamen trafen 162 Paare. In 146 Fällen wurde dabei der Familienname von Ehegatten zum gemeinsamen Namen. 26 Paare entschieden sich gegen einen gemeinsamen Ehenamen.

Da es in Hemer keine Geburtenstation gibt, wurde im Jahr 2025 keine Geburt direkt vor Ort beurkundet. Allerdings wurden fünf Geburten von Hemeranerinnen und Hemeranern nachbeurkundet, deren Kinder im Ausland zur Welt gekommen sind.

Im vergangenen Jahr wurden 565 Sterbefälle (307 Männer/258 Frauen) beurkundet. 288 der verstorbenen Personen hatten ihren Wohnsitz nicht in Hemer. Markus Falk, Teamleiter des Standesamtes Hemererläutert: Ein Sterbefall wird grundsätzlich beim Standesamt des Sterbeortes beurkundet – unabhängig vom letzten Wohnsitz der verstorbenen Person. Stirbt jemand in Hemer, ist das Standesamt Hemer zuständig, auch wenn der Wohnsitz woanders war.“

Neben Eheschließungen, Geburten- und Sterbefällen fielen zahlreiche weitere Aufgaben an: 59 Namenserklärungen wurden außerhalb von Eheschließungen beurkundet. Zudem stellte das Standesamt 5.238 Urkunden aus. In 567 Fällen wurden Registerdaten elektronisch mit anderen Standesämtern ausgetauscht.

Die Jahresstatistik zeigt: Das Standesamt Hemer leistet täglich einen wichtigen Beitrag – zuverlässig, serviceorientiert und weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Ein Jahr, viele Lebensmomente

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